Archiv nach Kategorie "Videos"

Seether – Brodelnde Gefühle

Veröffentlicht in Musik, Videos am August 23, 2008 von shadowclaw

Mir fiel gerade auf, ich habe noch gar keine Musik-Kategorie. Ihr seid also noch gar nicht aufgeklärt, was ich so für Musik mag (bis auf Bodo Wartke, der in meiner Playlist eigentlich eher eine Randgruppe darstellt und sich nur aufgrund seiner genialen Texte und dem wunderbaren Klavierspiel qualifizierte). Natürlich höre ich nicht nur in der Klammer benannten Künstler und auch nicht ausschließlich Musik von alten Lucas-Arts Adventures (obwohl die Musik grandios ist!). Nein, meine Interessen liegen mehr im Rock, Hardrock, ja, teils sogar im Metal Bereich. Zwar bin ich sehr tolerant, was Musik betrifft und es gibt vieles, was mir einfach so, ganz genreunabhängig, gefällt, aber ich hege eine Leidenschaft für Gitarren und für intelligente, gerne auch von Melancholie und Emotionen durchtränkte, Songtexte, die auch gerne die Abgründe des menschlichen Daseins aufzeigen können (man weiß ja schließlich, der Mensch ist auch nur ein Tier und nichtmal ein zivilisiertes). Und das kann eine Band besonders gut: Seether. Ein bisschen Nirvana, ein bisschen Staind, ein bisschen Nickelback und ganz viel Emotionen. Hass, Trauer, Einsamkeit, Wut, Angst, Verlogenheit, all die Gefühle und Eigenschaften, die ein Mensch zu meiden versucht, werden in teils ruhigen, teils aufbrausenden Klängen und Texten verpackt. Vier dieser Lieder möchte ich euch heute vorstellen, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Mein Musikgeschmack fächert sich zwar noch sehr viel weiter auf, heute soll aber eben diese Facette und diese großartige Band beleuchtet werden. Viel Spaß.

Das erste Video ist vielleicht noch eines der populäreren. Es beschäftigt sich mit dem Individuum, den Fehlern der Gesellschaft, der Bedeutung von Freiheit und unseren Gedanken, die wir niemals preisgeben würden und die man uns vielleicht nichtmal zutrauen würde. So meine eigene Deutung (kurz gefasst), aber urteilt selbst. „Seether – Fine Again“:

Über Nummer zwei scheiden sich die Geister. Die eine Seite sagt, es wäre ein Rachesong für Amy Lees (die Sängerin von Evanescence) „Call me when you’re sober“. Hintergrund: Der Sänger von Seether, Shaun Morgan und Amy Lee waren vor langer Zeit ein Paar, bis Shaun seinen jüngeren Bruder (ich hoffe, ich vertu mich da jetzt nicht…auf jeden Fall jemanden der ihm sehr nahe stand) verlor, sich in den Alkohol flüchtete und in die Entziehungsklinik kam. Amy schrieb daraufhin „Call me when you’re sober“. Dafür, dass „Fake it“ ein Revengesong ist, spricht zum Beispiel die Aussprache des Wortes „Wooaahh“ (hört mal genau hin). Ich finde allerdings die andere Erklärung sympathischer und bin deshalb auch gewillt ihr mehr glauben zu schenken. Diese ist folgende: Das Lied handelt von der Verlogenheit Hollywoods, von der Scheinwelt, die man um sich herum aufbaut. Dafür spricht auch das Video selbst. Alles in allem, kann man beide Meinungen vertreten, sie passen beide auf dieses Lied. „Seether – Fake it“:

Nummero Drei hatte er einst zusammen mit Amy Lee aufgenommen, mir persönlich gefällt diese Live Version ohne sie aber besser. Ich hab nichts gegen Evanescence, aber ich muss bei dem Lied nicht dauernd an diese krisenbehaftete Beziehung erinnert werden. Dafür ist das Lied einfach zu gut. „Seether – Broken“:

Das Letzte Video, drückt eben diesen Schmerz, diese unbändige Wut aus, wenn man verlassen, verletzt worden ist. Dieses Viedo ist eines derjenigen, die erschreckend ehrlich schildern, was dann in einem vorgehen kann. „Seether – Needles“

So, ich bin sicher, Seether ist nicht jedermanns Geschmack, aber für mich eine großartige Band. Sicher werde ich demnächst auch noch andere meiner Lieblingsbands vorstellen, die sich teils wirklich sehr von Seether unterscheiden. Also vielleicht werdet ihr da noch etwas finden, das euch gefallen könnte, solltet ihr es in Seether nicht gefunden haben.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Mal wieder dieser Kaktus und dieses…Tonberry

Veröffentlicht in Videos am Mai 27, 2008 von shadowclaw

Ich hab ja vor einiger Zeit schonmal etwas von Cactuar and Tonberry in diesem Blogeintrag verewigt. Nun will ich einen weiteren gelungenen Teil der beiden Gesellen hier veröffentlichen. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Viel Spaß!

Das Video hatte die beste Qualität auf YouTube, das einzige was mich störte war dieser erste Screen (ein anderes Video hatte schlechtere Qualität, aber war so nett Crazy Boris als Macher auszuweisen, was ich fairer finde als ein „Ist nicht von mir, ich sag auch nicht von wem, aber hier ist es“). Egal, es mindert die Qualität des Films an sich nicht. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Indiana Jones mal anders

Veröffentlicht in Spiele, Videos am Mai 26, 2008 von shadowclaw

Nein, dies soll kein Filmreview des neuesten Indy-Streifens „Königreich des Kristallschädels“ sein, zum Einen, weil ich den Film noch nicht gesehen habe (ich mochte die Trailer, hab allerdings inzwischen eine ganze Menge Kritik an dem Film vernommen…whatever), zum Anderen, weil es darüber schon informatives im Höllenkühlschrank und bei vReaky Rebellion zu lesen gibt. Nein, dieser Eintrag wird (wiedereinmal) ein Spiel zum Thema haben. Vielmehr zwei. Und wiedereinmal handelt es sich um grandiose Adventurespiele (was macht bei Indy mehr Sinn?) aus dem Hause LucasArts. Um die Spannung nicht vorweg zu nehmen, werden die Titel erst verraten, wenn ich beim jeweiligen angekommen bin. Aber lange braucht ihr nicht zu warten. Here goes the first one:

„Indiana Jones and the Last Crusade“ dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein. Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen Film und ist mindestens genauso großartig. Was Indy 3 gegenüber anderen Adventures auszeichnet (Maniac Mansion, welches auf dem Gebiet ungeschlagen ist, mal ausgenommen) sind die mannigfaltigen Lösungswege. Zwar haben diese im Endeffekt keine Auswirkungen auf die Gesamtstory, aber es animiert zum Finden aller Wege zum Ziel. Hat man in Venedigs Bücherei ein Buch übers Doppeldecker fliegen gelesen, erspart man sich die Reise im Zeppelin. In Schloss Brunwald kann man sich den Weg freiboxen, oder versuchen sich durchzureden bzw. mit „Geschenken“ einen Weg durch die Gänge zu bahnen. Die Faustkämpfe sind dabei wirklich amüsant geraten. Leider wirkt sich ein Faustkampf auf den nächsten aus und man startet geschwächt, was einem ab einer bestimmten Anzahl die Chance auf einen Sieg nimmt. Vielleicht gibt es Menschen, die sich wirklich durch solche Passagen kämpfen können, aber jeder normalsterbliche muss abwägen, wie viel Kämpfe er umgehen kann. Sie bieten damit eine nette Abwechslung, haben aber auch Frustpotential.

Die Rätsel in Indy 3 sind gelungen und durch die vielen Wege, bleibt man selten an einer Stelle hängen. Was auch bemerkenswert für ein LucasArts Adventure ist: Indy kann sterben. Und verdammt, gibt es viele Wege für ihn ins Jenseits. Gib einem Nazioffizier eine freche Antwort und du wirst erschossen. Verpatze einen Faustkampf und du wirst wenigstens für immer von den Nazis gefangen genommen. Klicke auf die falsche Stelle und du wirst geköpft. Ein großer Spaß. Wenn Indy über den Jordan geht, erscheint ein großer „Censored“ Balken und eine Blutlache sickert langsam hinter diesem hervor. Unmissverständlich. Aber es bringt auf jeden Fall Spannung ins Spiel. Und die Entwickler hatten Mitleid und man beginnt kurz vor seinem virtuellen Ableben von neuem. Sehr fair.

Nun orientiert sich das Spiel an dem großartigen Film. Die Handlung ist also vorgegeben und birgt keine großen Überraschungen ist dafür aber grandios umgesetzt. Wer wollte nicht die Katakomben unter der venezianischen Bibliothek schonmal selbst erkunden, wollte nicht den Nazis selber die Fresse polieren oder die drei Prüfungen am Ende bestreiten. Diese sind zweifellos ein Highlight, aber man muss den Trick kennen, um nicht frustriert aufzugeben. Die Hinweise, welche auch im Film den Ausschlag zur Lösung geben, helfen nur bei einer der Prüfungen. Oder wie sollte ich aus „Nur der bussfertige Mann wird bestehen“ herauslesen „Klicke auf den kleinen, weißen Punkt auf dem Boden an der anderen Seite des Bildschirms, damit die fiesen Fallen dir nicht den Kopf absäbeln“. Leider ist auch die letzte Herausforderung, das Finden des Kelches, ein schwieriges Unterfangen. Ich habe den einzigen, nicht goldverzierten Becher genommen, den Becher eines Zimmermanns, Jesus Becher…und bin gestorben. Es scheint zufallsbedingt zu sein, welcher Kelch der Richtige ist (meiner hatte Juwelen an der Seite…JUWELEN! Argh.). Aber das Ende ist gewohnt stimmig und man darf wieder frei entscheiden, wie das Ganze ausgehen soll. Insgesamt ein wirklich großartiges Spiel.

Kommen wir nun zu „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“. Dieses Spiel basiert auf keiner Filmvorlage, die Story ist völlig eigenständig und meine Fresse, es ist einfach geil. Die Story ist spannend, es hat Indyflair und wieder hat man diverse Möglichkeiten das Spiel zu bestreiten. Genial! Und dieses Spiel hätte so einen tollen Film abgegeben.

Alles in allem geht es um ein Artefakt aus Atlantis, welches den Nazis in die Hände fällt, und ein geheimnissvolles Metall, Orichalcum. Es beginnt ein Wettrennen um das Auffinden der verlorenen Stadt und der Geheimnisse die in ihr verborgen liegen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, gespickt von meist logischen Rätseln und allerlei Faustkämpfen. Einfach Indy. Einfach schön. Und das ist es, was dieses Spiel so großartig macht. Die Faszination die von der Story ausgeht, die vielen verschiedenen Wege das Spiel zu bestreiten, der Forscherdrang, der sich nach kurzer Zeit einstellt und zum Weitermachen animiert und der typische Indywitz.

Natürlich ist auch dieses Spiel nicht frei von Fehlern, allerdings fallen mir jetzt grade keine ein, die mich besonders auf die Palme gebracht hätten…doch! Das Herstellen von Orichalcum Perlen ist zu umständlich und man braucht sie später andauernd. Aber ich möchte jetzt nicht zu viel über die Story verraten, aber ich hab einen kleinen Trailer aufgetrieben (war auch nicht weiter schwer), der ein bisschen von dem Spiel vermittelt. Und zwar als richtiger Film (leider ohne Harrison Ford). Ich hab leider keine Ahnung, ob dieser Film wirklich existiert, den dieser Trailer vorhersagt, wenn ist es eine schwer zu findende, inoffizielle Produktion. Aber das Meiste, was im Trailer zu sehen ist, gibt es auch im Spiel, also genießt das, was Indy 4 hätte werden können (und ich wünschte es wäre es auch geworden).

So, genug in Erinnerungen geschwelgt.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Von Meteoren, bösen Hexen und der wahren Liebe

Veröffentlicht in Spiele, Videos am Mai 21, 2008 von shadowclaw

Okay, die Überschrift dürfte für Kundige ein sehr subtiler (ungefähr so subtil wie ein Schlag ins Gesicht) Hinweis darauf sein, was nun folgt. Unkundige dürften sich nur den Kopf kratzen und hoffentlich weiter lesen, denn bin ich jemals eine Erklärung schuldig geblieben? Also schnell weiterlesen!

Es geht um Final Fantasy, ein PC Spiel aus dem schönen Lande Japan, das nun inzwischen schon 11 Teile umfasst (in Japan sogar schon 12 und ein dreizehnter ist in Arbeit) und welches ich heiß und innig liebe. Genauer gesagt die Teile 7 und 8, da ich bei allen anderen Teilen nur kleine Auschnitte spielen konnte und mir dadurch der Gesamteindruck fehlt (kommt davon, wenn man keine Spielekonsole hat). 11 war dagegen ein Onlinespiel und hat mich deshalb nicht wirklich interessiert (trotz Release für den PC). Soviel an trockenen Fakten, kommen wir aber dazu, warum ich dieses Spiel für so großartig erachte (wer sich nicht für Spiele interessiert kann nun ruhig aufhören zu lesen, viel mehr wirds in diesem Artikel nicht zu lesen geben).

Final Fantasy 7 war wohl das erste wirklich ernsthafte Rollenspiel auf dem PC, das ich jemals gespielt habe. Aber ich denke, nicht nur deshalb empfinde ich es als das beste Spiel aller Zeiten. Also, warum hat mich dieses Spiel so in seinen Bann gezogen? Was ist so besonders an Final Fantasy? Gehen wir der Sache doch mal auf den Grund. Tun wir das doch anhand des 7. Teils, obwohl auch der 8. eine ähnliche Wirkung auf mich hatte.

Die Story des Spiels jetzt genau darzulegen, wäre zu umfangreich, da ich mich wohl in der Vielschichtigkeit verheddern und aus meiner Begeisterung heraus jede Einzelheit zu schildern versuchen würde. Ich versuchs also mal in ein paar Stichworten, wer sich genauer dafür interessiert sollte das Spiel selber spielen oder auf einer der diversen Fanseiten nachschlagen. Also, Final Fantasy 7 in Stichworten:

Böser Konzern zerstört langsam Planet – Widerstandsgruppe – Cloud (Hauptperson) mittendrin – Erzfeind Sephiroth tritt auf – Shinra rückt in den Hintergrund – Sephis böser Plan: Gott werden – Weg: Meteor beschwören und in den Planeten jagen um dann die Selbstheilungskräfte des Planeten für sich zu nutzen – Kann auch nach hinten losgehen, auf jeden Fall beschissen für den Rest der Welt – Cloud und Aerith = Liebe – Aerith wird von Seph umgebracht – Planet schickt Wächter (Weapon), die auch gegen Shinra vorgehen – Viele große und kleine Schlachten – Cloud kommt in Rollstuhl (verwirrt) – Ausflug in den Lebensstrom des Planeten (Nummer 2) und in die Vergangenheit Clouds – Cloud wieder raus aus Rollstuhl – Endkampf mit Sephi und Happy End (leider ohne Aerith)

Das war jetzt ganz ganz ganz arg grob gefasst, aber ungefähr so sieht die Storyline aus. Und die Story hat es wirklich in sich. Und das ist, was mich an Final Fantasy so fasziniert hat. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Anfangs nur ein Söldner, der nur für bare Münze arbeitet, wird man im Laufe des Spiels zum Streiter für den Planeten. Man findet seine wahre Liebe und verliert sie auch prompt wieder. Und auf der Suche nach sich selbst, entdeckt man schließlich die Wahrheit über die eigene Vergangenheit. Und Final Fantasy war wirklich das einzige Spiel, das es geschafft hat, mich nachts wach im Bett liegen zu lassen und mich zu fragen „Warum hat er das bloß gemacht?“ (als Cloud kurzzeitig zur Marionette Sephiroths wird). Und bis heute hat es kein Spiel geschafft (bis auf Final Fantasy 8 ) mich so sehr an die Story zu binden. Genial.

Abseits der Story, ist auch das Gameplay nicht von schlechten Eltern. Die rundenbasierten Kämpfe sind toll inszeniert, leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern, so wie es sein soll. Jeder in der Spielwelt hat etwas zu sagen und es gibt so viel zu entdecken, dass ich mir sicher bin, bis heute noch nicht alles gefunden zu haben. Ab und an lockern ein paar Minispiele den Spielverlauf auf und sind sehr liebevoll gestaltet. Und die übliche Jagd nach Erfahrungspunkten ist auch in Final Fantasy ein Hauptbestandteil. Hooray!

Die Atmosphäre des Spiels ist die gesamte Zeit dermaßen dicht, dass man einfach nur weiterspielen möchte. Und das über die gesamte Spiellänge durchzuhalten ist wirklich eine Meisterleistung. Dazu trägt auch die hervorragende Musik bei (Nobuo Uematsu ist ein Gott!). Hier will ich einen kleinen Eindruck von der imposanten Musikuntermalung einbringen, damit man eine Vorstellung hat. Dieses Stück stammt aus der Introsequenz von Final Fantasy 8. Und da ich es ja gut mit euch meine, gibts die Sequenz selbst dabei auch zu sehen.

Mann, ist das schon spät. Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber ich bin müde. Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck davon bekommen, warum ich dieses Spiel (ferner diese Spiele) so liebe. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mal eure Meinung zu dem Spiel hinterlassen, solltet ihr es gespielt haben. Ich lasse ja nichts unversucht, um euch mal zu ein paar Kommentaren anzuregen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Hinter euch! Ein dreiköpfiger Affe!

Veröffentlicht in Videos am Mai 8, 2008 von shadowclaw

Wo wir grade beim Thema der guten, alten Lucas Arts Adventure waren, kann ich einfach nicht umhin, dieses wunderschöne Flashvideo zu zeigen. Es ist einfach genial! Aber schaut selbst.

Dabei möchte ich auch den Blog des Menschen wärmstens empfehlen, der für dieses Glanzstück an Flashkunst verantwortlich ist. MajusArts! Schaut einfach mal rein.

Zak 2 – Die Geschichte eines Helden

Veröffentlicht in Spiele, Videos am Mai 8, 2008 von shadowclaw

Nein, ich finde die Überschrift nicht übertrieben! Hey, der Mann hat zweimal die Welt gerettet! Ein bisschen Lobpreisung sollte da möglich sein.

So, natürlich handelt es sich bei Zachary MacKracken um keine reale Person. Wer nun auf dem Schlauch steht, der informiere sich bitte Hier. Oder ihr scrollt einfach zwei Einträge runter.

Hier möchte ich nun einen kleinen, persönlichen Eindruck dieser Perle verewigen. Ich habe das Spiel nun endlich erfolgreich beendet und ein Review scheint mir einfach nur fair in Anbetracht des Spaßes den ich hatte. Tasten wir das Ganze doch mal Punkt für Punkt nach meinen Kriterien für ein gutes Adventure ab. Der Eindruck ist natürlich rein subjektiv und ihr könnt nachher gerne eure eigene Einschätzung des Spieles hinterlassen, solltet ihr es gespielt haben. Wirklich, das könnt ihr, es interessiert mich! So, nun aber los:

Rätsel: Die Rätsel in Zak 2 sind (zumindest auf dem Schwierigkeitsgrad „Hard“, den ich mir zu Gemüte geführt habe) teils wirklich fordernd. Es gab so einige Kopfnüsse an denen ich länger saß und ein, zwei davon waren schon knapp an der Grenze zur Frustration. Trotzdem habe ich es geschafft, das Spiel ohne jegliche Hilfestellung durchzuspielen (auch wenn die Versuchung manchmal groß war) und bin dementsprechend stolz. Außerdem spricht es dafür, dass die Rätsel lösbar sind. Auch DU kannst es schaffen. Und es ist wirklich unheimlich befriedigend, wenn ein Plan funktioniert. Und dieses Gefühl hat sich bei mir desöfteren eingestellt.

Humor: Genial! Einfach genial! Ich habe sehr, sehr, sehr gelacht. Allein der teils wirklich trockene Humor des Hauptprotagonisten trieb mir die Lachtränen in die Augen. Ich denke auch, dass selbst Menschen die mit Humor nichts anfangen können, sich an manchen Stellen des Spiels ein Lächeln nicht verkneifen können. Humortechnisch kann das Spiel auf jeden Fall mit seinem Quasivorgänger mithalten (und bekommt durch die Sprachausgabe noch einen Humorpluspunkt) und ist würdig in der Lucas Arts Tradition zu schwelgen. Dazu in einem späteren Punkt noch mehr. Der Humor ist uneingeschränkt empfehlenswert und trägt zum Spielspaß ungemein bei!

Story: Die Story…naja eine ganz hübsche Verpackung haben die Entwickler da schon gezaubert, doch war nicht diese Verpackung dafür verantwortlich, dass ich unbedingt weiterspielen wollte. Die Story also eher mau, aber liebevoll erzählt und negativ auffallen tut sie nun auch nicht.

Musik: Ich gebe zu, ich war den Freudetränen nahe, als ich im Titelbildschirm die alte Titelmelodie des Vorgängers in neuem Gewand hörte. Wunderschön. Der Rest des Spiels ist solide vertont, es reißt einen jedoch nicht vom Hocker (hat es mich jedenfalls nicht). Stören oder gar nerven tut sie jedoch auch nicht. Neben einigen Höhepunkten also eine grundsolide Leistung und nie fehl am Platz.

Grafik: Men merkt die Liebe, welche die Entwickler in dieses Spiel investiert haben, an jedem Schauplatz. Die Grafik ist wirklich sehr gelungen und wunderschön. An einen Zak in 3D musste ich mich zwar erst gewöhnen, doch das ging sehr, sehr schnell. Und die Hintergründe sind einfach nur toll. Auch die manchmal blutigen Schauplätze fand ich gut in Szene gesetzt und so wirkte es niemals geschmacklos auf mich (nichtmal als von zwei Caponiern nur noch ein blutiger Haufen übrig war, weil sie sich wohl mit der falschen Pflanze eingelassen hatten). Also ein Daumen nach oben, für die liebevolle Grafik und die schönen Zwischensequenzen.

Synchronisation: Die Sprachausgabe war für mich, der auch den Vorgänger mit Begeisterung gespielt hat, ein Highlight. Endlich wird den Charakteren Stimme verliehen. Zaks Stimme fand ich gut getroffen. Auch die meisten anderen Stimmen vermochten mich zu überzeugen. Welche Stimmen mir zuerst sauer aufstießen, waren die der außerirdischen Invasoren, der Caponier. Doch ich gewöhnte mich rasch an den eher stockenden Tonfall und inzwischen höre ich sie sogar ganz gerne reden. Auch Murray, den sprechenden Schädel Perückenhalter, fand ich nicht so prickelnd, aber das wohl einfach, weil ich mich an seine alte Stimme so gewöhnt hatte und er einer meiner Lieblingscharaktere aus „Monkey Island“ (Kundige werden es kennen) darstellt.

Anspielungen: Die Anspielung auf andere Adventure wurde bei Lucas Arts groß geschrieben. Ob die Figur eines Hasen und eines Hundes (mit auffallender Ähnlichkeit zu Sam&Max) im Vorgarten des riesigen Affenkopfes auf Monkey Island, oder die ständigen Anspielungen auf das wenig beachtete Adventure „Loom“ (welches ich übrigens großartig finde). Lucas Arts gab einem einfach immer das Gefühl, mehr zu wissen als andere, je mehr Adventure man von ihnen gespielt hat. Dieses wohlige Gefühl des Wiedersehens hatte ich bei Zak 2 so oft, dass ich denke, dass ich es wahrscheinlich deshalb so großartig finde, weil ich all die anderen Adventures gespielt habe. Ob nun Anspielung auf den Quasivorgänger („Die Klorolle bleibt wo sie ist! Wenigstens EINMAL möchte ich Rücksicht nehmen!“) oder auf andere Adventure („Das sind die Momente, in denen ich mich frage, warum ausgrechnet ICH immer die Welt retten muss. Was ist aus Roger Wilco oder Guybrush Threepwood geworden?!“), die Zahl der Anspielungen ist schier endlos und hat mir sehr viel Freude bereitet. Besonders hat mir gefallen, auch eine Anspielung auf dies hier zu finden:

Ein echter Ohrwurm!

Also alles in allem, einfach ein richtig geiles Spiel. Jedem, der die alten Lucas Arts Adventure gespielt hat, sei dieses Spiel wirklich wärmstens empfohlen. Und den anderen auch.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Cactuar and Tonberry

Veröffentlicht in Videos am April 27, 2008 von shadowclaw

So, da das mit Bodo so gut geklappt hat, möchte ich nun schon wieder ein neues Video posten. Es handelt sich um eine Folge mit Cactuar and Tonberry. Wem diese Namen nichts sagen, der hat wohl nie ein Final Fantasy Spiel gespielt und wird nun die beiden schrägen Gesellen kennen lernen. Und da ich bald mündliche Prüfung in Physik habe, ist das Thema einfach ideal. Viel Spaß allerseits!

Ich hoffe, es hat euren Humor getroffen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Das ist der Bodo

Veröffentlicht in Videos am April 26, 2008 von shadowclaw

So, mit diesem Eintrag, möchte ich einen meiner Lieblingskünstler ehren. Ein großartiger Kabarettist und Musiker: Bodo Wartke!

Wer diesen Namen jetzt noch nie gehört hat, kein Problem. Dies soll nun das erste Video sein, das in meinen Blog eingefügt wird und ich finde, es ist ein würdiger Anfang. Hier nun also eines meiner Lieblingslieder von Bodo Wartke. Applaus für „Regen“:

Ich hoffe, es hat euch gefallen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit