Archiv nach Kategorie "Studium"

Mein altes, neues Leben

Veröffentlicht in Privates, Studium am Dezember 10, 2008 von shadowclaw

Ein lieber Blogerkollege machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, dass ich lange nichts mehr geschrieben habe (kennt man ja inzwischen von mir) und dass ich vermisst werde (aww, wenn das kein Anreiz ist!). So will ich das nun nachholen. Und anfangen will ich mit dem Grund, warum so lange nichts von mir kam. Ich hab im Moment wahnsinnig viel zu tun. Das Studium ist relativ Zeitaufwendig (weil ich plötzlich Dinge auch zu Hause erledige…ICH!) und das, was ich an Freizeit habe versuche ich mit meinen Freunden zu verbringen. So, genug rausgeredet, was gibt es zu berichten, was hat mich bewegt?

Zuerst mal freut es mich festzustellen, dass die Welt noch existiert und der LHC wohl seine Wirkung verfehlte…oder nicht lang genug funktionierte. Nun liegt es also wieder an uns, die Welt langsam hinzurichten. Unspektakulär, aber nicht weniger effektiv.

Einen Beitrag dazu leistet auch das momentane Fernsehprogramm. Leider muss ich zugeben, dass ich „Das Supertalent“ teilweise verfolgt habe, vor allem, wegen dem großartigen Kontakjongleur. Wenn alle Castingformate eine solche Vielfalt bieten würden…nun ja, dann würde ich auch nicht mehr davon sehen. Trotzdem muss man anmerken, dass nicht alles schlecht war, was im Fernsehen kam. 14.000.000€ (oder mehr?) wurden für Kinder gesammelt und Filme wie „Good Will Hunting“ und „Das Experiment“ erfreuten meine Augen. Viel mehr wars dann allerdings auch wieder nicht. Aber mehr als man oft gewohnt war und ist.

Zum Fernsehen komm ich im Moment aber sowieso eher selten. Dafür ist, wie schon erwähnt, mein Studium verantwortlich. Und hier muss ich einmal mehr Kritik anbringen. Grade erst aus dem wunderbaren Zentralabitur entkommen, muss ich mich nun wieder mit einem standartisierten Bildungssystem rumärgern, dem Bachelor-Studium. Globalisierung hin oder her, ich will ein Diplom! Und mehr Freiheit mein Studium zu gestalten! Wie soll ich mich zu einem eigenständigen Individuum entwickeln, wenn ich ständig nur vorgekaute Vorgaben entgegengeworfen bekomme? Pflichtmodule, okay. Aber ich darf nichtmal so lange in der Uni bleiben, wie ich mag (und finanzieren kann), sondern muss mein Studium in einer bestimmten Zeit abschließen. Was ich machen darf und kann, wird mit vorpräsentiert. Aber anscheinend sollen wird nicht mehr individuell handeln. Wir sollen funktionieren. Und bisher ist es das, was mich am Studium stört. Ansonsten kann ich kaum klagen. Es gibt niemanden unter meinen Mitstudenten, den ich absolut nicht leiden könnte, meine Professoren und Dozenten unterrichten von mittelmäßig bis hervorragend und der Stoff ist interessant. Trotzdem, der Haken bleibt. Mal schaun, was sich da noch so tut.

So, jetzt ist es schon relativ spät, ich hab Morgen Uni (uiuiui) und ich verabschiede mich jetzt wohl mal ins Bett. Gute Nacht allerseits!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Führerschein, Studium und Heuschnupfen

Veröffentlicht in Privates, Studium am Juni 9, 2008 von shadowclaw

So, nach langer Zeit finde ich nun endlich wieder Zeit diesen Blog zu pflegen und hoffe, dass ich das nun in nächster Zeit auch wieder regelmäßiger tun kann. Natürlich war ich nicht ohne Grund so lange abwesend. Viele Dinge harrten meiner und wollten erledigt werden. Dieser Artikel soll also zur Aufarbeitung und Erklärung dieser Dinge dienen.

In der Chronologie muss ich dann mit meiner theoretischen Fühererscheinprüfung beginnen. Neben der Praxis, die ich ja im Moment fleißig erlerne, habe ich nun auch endlich die Theorieprüfung hinter mich gebracht. Zwar habe ich meine Pflichttheoriestunden dafür schon vor langer Zeit zusammen gehabt, aber wie es auch mit der Praxis war, ich kam irgendwie nie dazu. Nach mehr oder minder fleißigem Lernen, war das Ganze dann auch kein Problem mehr und nun kann ich theoretisch Auto fahren. Wirklich besonders ist das wohl nicht und die meisten werden diesen Test wohl schon hinter sich haben. Ich bin aber dennoch stolz auf mich.

Nun muss ich mich ja langsam auch mit meiner Zukunftsplanung beschäftigen. In 9 Tagen bekomme ich (endlich) meine Abinoten und kann mich dann bei allen möglichen Unis bewerben. Nun wollte ich nicht völlig unvorbereitet an die Sache rangehen und hab zu dem Zweck Studiengänge und Angebote gewälzt und bin zu dem Entschluss gekommen, ersteinmal eine Übergangslösung zu finden um dann später auf mein Wunschfach Psychologie umzusteigen. Und zwar aus folgendem Grund: Der Numerus clausus für Psychologie ist außerhalb meiner Reichweite, ich müsste also Ewigkeiten warten, bis ich irgendwann in den Studiengang aufgenommen werde. Wenn ich allerdings von einem Studienfach in Psychologie wechsle, entfällt der NC und ich brauch nur noch ein wenig Glück um einen Studienplatz zu ergattern. Soweit der Plan. Ich hab mich noch nicht endgültig entschieden welcher Studiengang es sein soll, habe aber am Samstag schonmal vorsorglich einen Zulassungstest für Germanistik an der Uni Bremen gemacht. Der 180 Minuten Ankreuz- und Stichworttest hat dann nur 5 Seiten umfasst und nach 45 Minuten hatte ich ihn zweimal durchgeschaut und war der Überzeugung mein Bestes getan zu haben. Merkwürdig. Aber gut, umsonst war es nicht, so konnte ich schonmal einen kleinen Eindruck der Uni bekommen und habe noch jede Menge nette Bekanntschaften geschlossen, die den angebrochenen Vormittag dann doch nicht so sinnlos erscheinen ließen. Jetzt heißt es abwarten.

Während all dieser Zeit hatte ich aber auch einen beständigen Begleiter, dessen Abwesenheit mir aber mehr Freude bereitet hätte. Der Heuschnupfen. Ich schniefe und träne so langsam ins Delirium, da ich seit Tagen nicht richtig geschlafen habe und all die Tablettenkuren und Apothekengeprüften Wirkstoffbomben sicher auch ihre Spuren hinterlassen. Richtig gewirkt hat noch kein einziges. Im Moment setze ich all meine Hoffnung auf das so gelobte „Cetirizin“. Ich hoffe, dass es erst nach etwas längerer Einnahme anschlägt, denn sonst hat auch dieses Mittel versagt *seufz*. Und das mir, der eigentlich dagegen ist, sich mit Medizin vollzustopfen. Was mir bleibt ist die Hoffnung. Hoffnung auf Linderung und auf Regen. Hoffnung wieder richtig schlafen zu können. Die Hoffnung auf Schnee im Juni. Mal schaun.

Über die Fußball EM möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich habe ein gewisses Grundinteresse, was bedeutet, dass ich mir die Ergebnisse von irgendwem mitteilen lasse, aber ansonsten ist mein Interesse an Fußball einfach nicht groß genug, um mich richtig dafür zu begeistern. Deshalb schreibe ich jetzt auch diesen Beitrag, statt vorm Fernseher mitzufiebern. Aber um doch ein bisschen Patriotismus im fußballtechnischen Sinne zu zeigen: Deutschland macht das schon! Das dürfte reichen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit