Archiv für Dezember, 2008

Sonata Arctica – Geschichten in Songform

Veröffentlicht in Musik am Dezember 15, 2008 von shadowclaw

Es ist mal wieder Zeit sich mit den positiven Seiten des Lebens zu beschäftigen. Und welche Seite ist positiver, als die der Musik. Somit soll dieser Beitrag wiedereinmal einer Band gewidmet sein, die es schafft, dass ich sie toll finde. Wie der Titel vermuten lässt, handelt es sich diesmal um Sonata Arctica, die vielleicht auch dem einen oder anderen ein Begriff ist. Ihre Zuordnung ins Melodic Power Metal-Universum will ich hier nur vollständigkeitshalber erwähnen. Ich hingegen schätze Sonata Arctica, wegen den Bildern, die sie in ihren Songs zu zeichnen vermögen. Jeder Song erzählt eine Geschichte, in denen man sich teils selbst wiederfindet. Es ist schwierig bei dieser Band eine Auswahl von guten Beispielen an Liedern zu geben, da jedes ein eigenes und eigenständiges Werk darstellt. Ich will es aber natürlich trotzdem versuchen.

Das erste Lied, das ich hier vorstellen möchte, ist ein Lied über Freundschaft und Liebe. Eine Geschichte über die Auwirkungen der Liebe auf die Freundschaft, über enttäuschte Gefühle, über Wehmut und Melancholie. Aber hört selbst. „Sonata Arctica – Shamandalie“:

Auch das nächste Lied, befasst sich mit enttäuschter Liebe, allerdings auf eine fast noch tragischere Weise. Alles hinter sich lassend und nur auf die eine Liebe stützend, steht man plötzlich vor dem Nichts. So ergeht es „Mary Lou“ (was praktischerweise auch der Titel des Liedes ist). Ich will hier eine Live-Version zeigen, da diese Version meiner Meinung nach mehr Gefühl transportiert, als die recht schnelle Originalvariante. Also dann. „Sonata Arctica – Mary Lou“:

Nummero drei ist ein sehr langes Lied, aber auch ein sehr schönes. Und es musste einfach mit rein, weil es mit Ausschnitten aus dem Film „Final Fantasy VII – Advent Children“ hinterlegt ist und der Film einfach großartig ist. Und imposant wie das Lied. Here goes „Sonata Arctica – White Pearl, Black Oceans“:

Ein letztes Lied möchte ich nun noch vorstellen. Abermals geht es um Liebe, Vergänglichkeit… und um die Macht der Musik, die Symphonie des Lebens. „Sonata Arctica – Gravenimage“

So, ich hoffe, ich habe es geschafft, euch eine einigermaßen gute Auswahl zu bieten und ihr konntet es genießen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Mein altes, neues Leben

Veröffentlicht in Privates, Studium am Dezember 10, 2008 von shadowclaw

Ein lieber Blogerkollege machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, dass ich lange nichts mehr geschrieben habe (kennt man ja inzwischen von mir) und dass ich vermisst werde (aww, wenn das kein Anreiz ist!). So will ich das nun nachholen. Und anfangen will ich mit dem Grund, warum so lange nichts von mir kam. Ich hab im Moment wahnsinnig viel zu tun. Das Studium ist relativ Zeitaufwendig (weil ich plötzlich Dinge auch zu Hause erledige…ICH!) und das, was ich an Freizeit habe versuche ich mit meinen Freunden zu verbringen. So, genug rausgeredet, was gibt es zu berichten, was hat mich bewegt?

Zuerst mal freut es mich festzustellen, dass die Welt noch existiert und der LHC wohl seine Wirkung verfehlte…oder nicht lang genug funktionierte. Nun liegt es also wieder an uns, die Welt langsam hinzurichten. Unspektakulär, aber nicht weniger effektiv.

Einen Beitrag dazu leistet auch das momentane Fernsehprogramm. Leider muss ich zugeben, dass ich „Das Supertalent“ teilweise verfolgt habe, vor allem, wegen dem großartigen Kontakjongleur. Wenn alle Castingformate eine solche Vielfalt bieten würden…nun ja, dann würde ich auch nicht mehr davon sehen. Trotzdem muss man anmerken, dass nicht alles schlecht war, was im Fernsehen kam. 14.000.000€ (oder mehr?) wurden für Kinder gesammelt und Filme wie „Good Will Hunting“ und „Das Experiment“ erfreuten meine Augen. Viel mehr wars dann allerdings auch wieder nicht. Aber mehr als man oft gewohnt war und ist.

Zum Fernsehen komm ich im Moment aber sowieso eher selten. Dafür ist, wie schon erwähnt, mein Studium verantwortlich. Und hier muss ich einmal mehr Kritik anbringen. Grade erst aus dem wunderbaren Zentralabitur entkommen, muss ich mich nun wieder mit einem standartisierten Bildungssystem rumärgern, dem Bachelor-Studium. Globalisierung hin oder her, ich will ein Diplom! Und mehr Freiheit mein Studium zu gestalten! Wie soll ich mich zu einem eigenständigen Individuum entwickeln, wenn ich ständig nur vorgekaute Vorgaben entgegengeworfen bekomme? Pflichtmodule, okay. Aber ich darf nichtmal so lange in der Uni bleiben, wie ich mag (und finanzieren kann), sondern muss mein Studium in einer bestimmten Zeit abschließen. Was ich machen darf und kann, wird mit vorpräsentiert. Aber anscheinend sollen wird nicht mehr individuell handeln. Wir sollen funktionieren. Und bisher ist es das, was mich am Studium stört. Ansonsten kann ich kaum klagen. Es gibt niemanden unter meinen Mitstudenten, den ich absolut nicht leiden könnte, meine Professoren und Dozenten unterrichten von mittelmäßig bis hervorragend und der Stoff ist interessant. Trotzdem, der Haken bleibt. Mal schaun, was sich da noch so tut.

So, jetzt ist es schon relativ spät, ich hab Morgen Uni (uiuiui) und ich verabschiede mich jetzt wohl mal ins Bett. Gute Nacht allerseits!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit