Führerschein, Studium und Heuschnupfen

So, nach langer Zeit finde ich nun endlich wieder Zeit diesen Blog zu pflegen und hoffe, dass ich das nun in nächster Zeit auch wieder regelmäßiger tun kann. Natürlich war ich nicht ohne Grund so lange abwesend. Viele Dinge harrten meiner und wollten erledigt werden. Dieser Artikel soll also zur Aufarbeitung und Erklärung dieser Dinge dienen.

In der Chronologie muss ich dann mit meiner theoretischen Fühererscheinprüfung beginnen. Neben der Praxis, die ich ja im Moment fleißig erlerne, habe ich nun auch endlich die Theorieprüfung hinter mich gebracht. Zwar habe ich meine Pflichttheoriestunden dafür schon vor langer Zeit zusammen gehabt, aber wie es auch mit der Praxis war, ich kam irgendwie nie dazu. Nach mehr oder minder fleißigem Lernen, war das Ganze dann auch kein Problem mehr und nun kann ich theoretisch Auto fahren. Wirklich besonders ist das wohl nicht und die meisten werden diesen Test wohl schon hinter sich haben. Ich bin aber dennoch stolz auf mich.

Nun muss ich mich ja langsam auch mit meiner Zukunftsplanung beschäftigen. In 9 Tagen bekomme ich (endlich) meine Abinoten und kann mich dann bei allen möglichen Unis bewerben. Nun wollte ich nicht völlig unvorbereitet an die Sache rangehen und hab zu dem Zweck Studiengänge und Angebote gewälzt und bin zu dem Entschluss gekommen, ersteinmal eine Übergangslösung zu finden um dann später auf mein Wunschfach Psychologie umzusteigen. Und zwar aus folgendem Grund: Der Numerus clausus für Psychologie ist außerhalb meiner Reichweite, ich müsste also Ewigkeiten warten, bis ich irgendwann in den Studiengang aufgenommen werde. Wenn ich allerdings von einem Studienfach in Psychologie wechsle, entfällt der NC und ich brauch nur noch ein wenig Glück um einen Studienplatz zu ergattern. Soweit der Plan. Ich hab mich noch nicht endgültig entschieden welcher Studiengang es sein soll, habe aber am Samstag schonmal vorsorglich einen Zulassungstest für Germanistik an der Uni Bremen gemacht. Der 180 Minuten Ankreuz- und Stichworttest hat dann nur 5 Seiten umfasst und nach 45 Minuten hatte ich ihn zweimal durchgeschaut und war der Überzeugung mein Bestes getan zu haben. Merkwürdig. Aber gut, umsonst war es nicht, so konnte ich schonmal einen kleinen Eindruck der Uni bekommen und habe noch jede Menge nette Bekanntschaften geschlossen, die den angebrochenen Vormittag dann doch nicht so sinnlos erscheinen ließen. Jetzt heißt es abwarten.

Während all dieser Zeit hatte ich aber auch einen beständigen Begleiter, dessen Abwesenheit mir aber mehr Freude bereitet hätte. Der Heuschnupfen. Ich schniefe und träne so langsam ins Delirium, da ich seit Tagen nicht richtig geschlafen habe und all die Tablettenkuren und Apothekengeprüften Wirkstoffbomben sicher auch ihre Spuren hinterlassen. Richtig gewirkt hat noch kein einziges. Im Moment setze ich all meine Hoffnung auf das so gelobte „Cetirizin“. Ich hoffe, dass es erst nach etwas längerer Einnahme anschlägt, denn sonst hat auch dieses Mittel versagt *seufz*. Und das mir, der eigentlich dagegen ist, sich mit Medizin vollzustopfen. Was mir bleibt ist die Hoffnung. Hoffnung auf Linderung und auf Regen. Hoffnung wieder richtig schlafen zu können. Die Hoffnung auf Schnee im Juni. Mal schaun.

Über die Fußball EM möchte ich nicht viele Worte verlieren. Ich habe ein gewisses Grundinteresse, was bedeutet, dass ich mir die Ergebnisse von irgendwem mitteilen lasse, aber ansonsten ist mein Interesse an Fußball einfach nicht groß genug, um mich richtig dafür zu begeistern. Deshalb schreibe ich jetzt auch diesen Beitrag, statt vorm Fernseher mitzufiebern. Aber um doch ein bisschen Patriotismus im fußballtechnischen Sinne zu zeigen: Deutschland macht das schon! Das dürfte reichen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

3 Antworten zu “Führerschein, Studium und Heuschnupfen”

  1. beleg übergangsweise Ökotrophologie ;D
    geiles fach xD~

  2. was war den so in dem test in bremen dran??

  3. Grundlagen und Dinge die man nicht (oder nur schwer) wissen konnte. Also solche Dinge wie: „Ein Kind behauptet: „Ich habe zwei Elefante“ Was ist falsch an diesem Satz“ bis hin zu „Ordnen sie die folgenden Schriftsteller ihren Werken zu“ und „Welche literarische Epoche herrschte von … bis … (Jahreszahlen waren vorgegeben). Insgesamt eine gesunde Mischung aus nicht zu schaffbaren Fragen (außer man hatte sich genau das vorher nochmal angeschaut) und Fragen über die man nichtmal nachdenken musste.

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