Veröffentlicht in Videos am Mai 27, 2008 von shadowclaw
Ich hab ja vor einiger Zeit schonmal etwas von Cactuar and Tonberry in diesem Blogeintrag verewigt. Nun will ich einen weiteren gelungenen Teil der beiden Gesellen hier veröffentlichen. Mehr will ich dazu auch gar nicht sagen. Viel Spaß!
Das Video hatte die beste Qualität auf YouTube, das einzige was mich störte war dieser erste Screen (ein anderes Video hatte schlechtere Qualität, aber war so nett Crazy Boris als Macher auszuweisen, was ich fairer finde als ein „Ist nicht von mir, ich sag auch nicht von wem, aber hier ist es“). Egal, es mindert die Qualität des Films an sich nicht. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht.
Veröffentlicht in Spiele, Videos am Mai 26, 2008 von shadowclaw
Nein, dies soll kein Filmreview des neuesten Indy-Streifens „Königreich des Kristallschädels“ sein, zum Einen, weil ich den Film noch nicht gesehen habe (ich mochte die Trailer, hab allerdings inzwischen eine ganze Menge Kritik an dem Film vernommen…whatever), zum Anderen, weil es darüber schon informatives im Höllenkühlschrank und bei vReaky Rebellion zu lesen gibt. Nein, dieser Eintrag wird (wiedereinmal) ein Spiel zum Thema haben. Vielmehr zwei. Und wiedereinmal handelt es sich um grandiose Adventurespiele (was macht bei Indy mehr Sinn?) aus dem Hause LucasArts. Um die Spannung nicht vorweg zu nehmen, werden die Titel erst verraten, wenn ich beim jeweiligen angekommen bin. Aber lange braucht ihr nicht zu warten. Here goes the first one:
„Indiana Jones and the Last Crusade“ dürfte so ziemlich jedem ein Begriff sein. Das Spiel basiert auf dem gleichnamigen Film und ist mindestens genauso großartig. Was Indy 3 gegenüber anderen Adventures auszeichnet (Maniac Mansion, welches auf dem Gebiet ungeschlagen ist, mal ausgenommen) sind die mannigfaltigen Lösungswege. Zwar haben diese im Endeffekt keine Auswirkungen auf die Gesamtstory, aber es animiert zum Finden aller Wege zum Ziel. Hat man in Venedigs Bücherei ein Buch übers Doppeldecker fliegen gelesen, erspart man sich die Reise im Zeppelin. In Schloss Brunwald kann man sich den Weg freiboxen, oder versuchen sich durchzureden bzw. mit „Geschenken“ einen Weg durch die Gänge zu bahnen. Die Faustkämpfe sind dabei wirklich amüsant geraten. Leider wirkt sich ein Faustkampf auf den nächsten aus und man startet geschwächt, was einem ab einer bestimmten Anzahl die Chance auf einen Sieg nimmt. Vielleicht gibt es Menschen, die sich wirklich durch solche Passagen kämpfen können, aber jeder normalsterbliche muss abwägen, wie viel Kämpfe er umgehen kann. Sie bieten damit eine nette Abwechslung, haben aber auch Frustpotential.
Die Rätsel in Indy 3 sind gelungen und durch die vielen Wege, bleibt man selten an einer Stelle hängen. Was auch bemerkenswert für ein LucasArts Adventure ist: Indy kann sterben. Und verdammt, gibt es viele Wege für ihn ins Jenseits. Gib einem Nazioffizier eine freche Antwort und du wirst erschossen. Verpatze einen Faustkampf und du wirst wenigstens für immer von den Nazis gefangen genommen. Klicke auf die falsche Stelle und du wirst geköpft. Ein großer Spaß. Wenn Indy über den Jordan geht, erscheint ein großer „Censored“ Balken und eine Blutlache sickert langsam hinter diesem hervor. Unmissverständlich. Aber es bringt auf jeden Fall Spannung ins Spiel. Und die Entwickler hatten Mitleid und man beginnt kurz vor seinem virtuellen Ableben von neuem. Sehr fair.
Nun orientiert sich das Spiel an dem großartigen Film. Die Handlung ist also vorgegeben und birgt keine großen Überraschungen ist dafür aber grandios umgesetzt. Wer wollte nicht die Katakomben unter der venezianischen Bibliothek schonmal selbst erkunden, wollte nicht den Nazis selber die Fresse polieren oder die drei Prüfungen am Ende bestreiten. Diese sind zweifellos ein Highlight, aber man muss den Trick kennen, um nicht frustriert aufzugeben. Die Hinweise, welche auch im Film den Ausschlag zur Lösung geben, helfen nur bei einer der Prüfungen. Oder wie sollte ich aus „Nur der bussfertige Mann wird bestehen“ herauslesen „Klicke auf den kleinen, weißen Punkt auf dem Boden an der anderen Seite des Bildschirms, damit die fiesen Fallen dir nicht den Kopf absäbeln“. Leider ist auch die letzte Herausforderung, das Finden des Kelches, ein schwieriges Unterfangen. Ich habe den einzigen, nicht goldverzierten Becher genommen, den Becher eines Zimmermanns, Jesus Becher…und bin gestorben. Es scheint zufallsbedingt zu sein, welcher Kelch der Richtige ist (meiner hatte Juwelen an der Seite…JUWELEN! Argh.). Aber das Ende ist gewohnt stimmig und man darf wieder frei entscheiden, wie das Ganze ausgehen soll. Insgesamt ein wirklich großartiges Spiel.
Kommen wir nun zu „Indiana Jones and the Fate of Atlantis“. Dieses Spiel basiert auf keiner Filmvorlage, die Story ist völlig eigenständig und meine Fresse, es ist einfach geil. Die Story ist spannend, es hat Indyflair und wieder hat man diverse Möglichkeiten das Spiel zu bestreiten. Genial! Und dieses Spiel hätte so einen tollen Film abgegeben.
Alles in allem geht es um ein Artefakt aus Atlantis, welches den Nazis in die Hände fällt, und ein geheimnissvolles Metall, Orichalcum. Es beginnt ein Wettrennen um das Auffinden der verlorenen Stadt und der Geheimnisse die in ihr verborgen liegen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, gespickt von meist logischen Rätseln und allerlei Faustkämpfen. Einfach Indy. Einfach schön. Und das ist es, was dieses Spiel so großartig macht. Die Faszination die von der Story ausgeht, die vielen verschiedenen Wege das Spiel zu bestreiten, der Forscherdrang, der sich nach kurzer Zeit einstellt und zum Weitermachen animiert und der typische Indywitz.
Natürlich ist auch dieses Spiel nicht frei von Fehlern, allerdings fallen mir jetzt grade keine ein, die mich besonders auf die Palme gebracht hätten…doch! Das Herstellen von Orichalcum Perlen ist zu umständlich und man braucht sie später andauernd. Aber ich möchte jetzt nicht zu viel über die Story verraten, aber ich hab einen kleinen Trailer aufgetrieben (war auch nicht weiter schwer), der ein bisschen von dem Spiel vermittelt. Und zwar als richtiger Film (leider ohne Harrison Ford). Ich hab leider keine Ahnung, ob dieser Film wirklich existiert, den dieser Trailer vorhersagt, wenn ist es eine schwer zu findende, inoffizielle Produktion. Aber das Meiste, was im Trailer zu sehen ist, gibt es auch im Spiel, also genießt das, was Indy 4 hätte werden können (und ich wünschte es wäre es auch geworden).
Veröffentlicht in Privates am Mai 23, 2008 von shadowclaw
Mir ist nicht mehr kalt. Ich habs hinter mir. Und es war verdammt nochmal saugeil. Wer jetzt verwirrt ist, bitte zwei Artikel runterscrollen, oder hier klicken.
Auto fahren macht Spaß. Wirklich. Die meisten haben mir ziemliche Horrorgeschichten über die erste Fahrstunde erzählt, aber ich fands toll. Natürlich wäre ich ein paar mal beinahe gegen Bordstein oder parkende Autos gefahren, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit, war das alles nicht mehr so problematisch. Und was mich am meisten beunruhigt hat, das Schalten, macht mir so gut wie gar keine Probleme. Und wenn ich es jetzt noch schaffe auf die Verkehrsregeln aufzupassen, dann fahr ich schon gar nicht schlecht.
Alles in allem hat es wirklich Spaß gemacht und erste Schritt ist getan. Alles weitere ist Verfeinerung. Und natürlich frag ich mich jetzt auch: „Wieso hab ich mich eigentlich so verrückt gemacht?“
Veröffentlicht in Spiele, Videos am Mai 21, 2008 von shadowclaw
Okay, die Überschrift dürfte für Kundige ein sehr subtiler (ungefähr so subtil wie ein Schlag ins Gesicht) Hinweis darauf sein, was nun folgt. Unkundige dürften sich nur den Kopf kratzen und hoffentlich weiter lesen, denn bin ich jemals eine Erklärung schuldig geblieben? Also schnell weiterlesen!
Es geht um Final Fantasy, ein PC Spiel aus dem schönen Lande Japan, das nun inzwischen schon 11 Teile umfasst (in Japan sogar schon 12 und ein dreizehnter ist in Arbeit) und welches ich heiß und innig liebe. Genauer gesagt die Teile 7 und 8, da ich bei allen anderen Teilen nur kleine Auschnitte spielen konnte und mir dadurch der Gesamteindruck fehlt (kommt davon, wenn man keine Spielekonsole hat). 11 war dagegen ein Onlinespiel und hat mich deshalb nicht wirklich interessiert (trotz Release für den PC). Soviel an trockenen Fakten, kommen wir aber dazu, warum ich dieses Spiel für so großartig erachte (wer sich nicht für Spiele interessiert kann nun ruhig aufhören zu lesen, viel mehr wirds in diesem Artikel nicht zu lesen geben).
Final Fantasy 7 war wohl das erste wirklich ernsthafte Rollenspiel auf dem PC, das ich jemals gespielt habe. Aber ich denke, nicht nur deshalb empfinde ich es als das beste Spiel aller Zeiten. Also, warum hat mich dieses Spiel so in seinen Bann gezogen? Was ist so besonders an Final Fantasy? Gehen wir der Sache doch mal auf den Grund. Tun wir das doch anhand des 7. Teils, obwohl auch der 8. eine ähnliche Wirkung auf mich hatte.
Die Story des Spiels jetzt genau darzulegen, wäre zu umfangreich, da ich mich wohl in der Vielschichtigkeit verheddern und aus meiner Begeisterung heraus jede Einzelheit zu schildern versuchen würde. Ich versuchs also mal in ein paar Stichworten, wer sich genauer dafür interessiert sollte das Spiel selber spielen oder auf einer der diversen Fanseiten nachschlagen. Also, Final Fantasy 7 in Stichworten:
Böser Konzern zerstört langsam Planet – Widerstandsgruppe – Cloud (Hauptperson) mittendrin – Erzfeind Sephiroth tritt auf – Shinra rückt in den Hintergrund – Sephis böser Plan: Gott werden – Weg: Meteor beschwören und in den Planeten jagen um dann die Selbstheilungskräfte des Planeten für sich zu nutzen – Kann auch nach hinten losgehen, auf jeden Fall beschissen für den Rest der Welt – Cloud und Aerith = Liebe – Aerith wird von Seph umgebracht – Planet schickt Wächter (Weapon), die auch gegen Shinra vorgehen – Viele große und kleine Schlachten – Cloud kommt in Rollstuhl (verwirrt) – Ausflug in den Lebensstrom des Planeten (Nummer 2) und in die Vergangenheit Clouds – Cloud wieder raus aus Rollstuhl – Endkampf mit Sephi und Happy End (leider ohne Aerith)
Das war jetzt ganz ganz ganz arg grob gefasst, aber ungefähr so sieht die Storyline aus. Und die Story hat es wirklich in sich. Und das ist, was mich an Final Fantasy so fasziniert hat. Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Anfangs nur ein Söldner, der nur für bare Münze arbeitet, wird man im Laufe des Spiels zum Streiter für den Planeten. Man findet seine wahre Liebe und verliert sie auch prompt wieder. Und auf der Suche nach sich selbst, entdeckt man schließlich die Wahrheit über die eigene Vergangenheit. Und Final Fantasy war wirklich das einzige Spiel, das es geschafft hat, mich nachts wach im Bett liegen zu lassen und mich zu fragen „Warum hat er das bloß gemacht?“ (als Cloud kurzzeitig zur Marionette Sephiroths wird). Und bis heute hat es kein Spiel geschafft (bis auf Final Fantasy 8 ) mich so sehr an die Story zu binden. Genial.
Abseits der Story, ist auch das Gameplay nicht von schlechten Eltern. Die rundenbasierten Kämpfe sind toll inszeniert, leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern, so wie es sein soll. Jeder in der Spielwelt hat etwas zu sagen und es gibt so viel zu entdecken, dass ich mir sicher bin, bis heute noch nicht alles gefunden zu haben. Ab und an lockern ein paar Minispiele den Spielverlauf auf und sind sehr liebevoll gestaltet. Und die übliche Jagd nach Erfahrungspunkten ist auch in Final Fantasy ein Hauptbestandteil. Hooray!
Die Atmosphäre des Spiels ist die gesamte Zeit dermaßen dicht, dass man einfach nur weiterspielen möchte. Und das über die gesamte Spiellänge durchzuhalten ist wirklich eine Meisterleistung. Dazu trägt auch die hervorragende Musik bei (Nobuo Uematsu ist ein Gott!). Hier will ich einen kleinen Eindruck von der imposanten Musikuntermalung einbringen, damit man eine Vorstellung hat. Dieses Stück stammt aus der Introsequenz von Final Fantasy 8. Und da ich es ja gut mit euch meine, gibts die Sequenz selbst dabei auch zu sehen.
Mann, ist das schon spät. Ich könnte noch stundenlang weiter schreiben, aber ich bin müde. Ich hoffe, ihr habt einen kleinen Eindruck davon bekommen, warum ich dieses Spiel (ferner diese Spiele) so liebe. Wenn ihr mögt, könnt ihr ja mal eure Meinung zu dem Spiel hinterlassen, solltet ihr es gespielt haben. Ich lasse ja nichts unversucht, um euch mal zu ein paar Kommentaren anzuregen.
Veröffentlicht in Privates am Mai 21, 2008 von shadowclaw
Mir ist kalt. Und das passiert wirklich selten. Eigentlich bin ich so ein Mensch, der sich selbst bei Schneefall weigert einen Pullover anzuziehen (auch wenn ich auf einen Mantel dann nicht verzichten mag). Prinzipiell laufe ich nur im T-shirt herum, egal wie die klimatischen Bedingungen um mich herum sind. Aber leider ist mein Körper nicht immer immun gegen Kälte. Nämlich wenn ich nervös bin. Dann kann ich noch so viel Kleidung am Leibe haben, ich fröstele. Und genau das ist im Moment der Fall. Ich bin nervös und ich fröstele.
Nun mag man sich fragen: „Warum ist der denn nervös? Sein Abi hat der doch hinter sich, der kann doch erstmal ausspannen.“ Schon richtig, ABER: Ich habe Morgen meine erste Fahrstunde. Ich mag zwar schon 19 sein, aber bisher habe ich es nie wirklich fertig gebracht meinen Führerschein über die Theorie hinaus zu bringen. Mal war ich unmotiviert, mal kam einfach was dazwischen, aber Morgen nun ist es soweit. Und ich bin sowas von scheiß nervös. Das ist leider eine Eigenschaft, die ich wohl geerbt habe. Ich bin vor allem was eine kleine oder große Herausforderung darstellt nervös. Ich war vorm Abi nervös, vor jedem 1., 2. oder 3. Schultag auf einer neuen Schule, vor meinen zwei Praktika, vor meiner ersten richtig langen Zugfahrt, vor jeder Klassenfahrt und so weiter und so fort. Mit der Zeit bin ich zwar um einiges gelassener geworden und man sieht mir anscheinend nie an, wenn ich nervös bin, da mir ständig gesagt wird, wie gelassen ich doch allem entgegenblicke, aber eine gewisse Grundnervosität habe ich eigentlich immer inne.
Ich kleines Nervenbündel zittere nun also dem morgigen Tag entgegen und hinterher werd ich mir sicher wieder sagen: „War doch gar nicht so schlimm, warum hast du dich so verrückt gemacht?“.
Veröffentlicht in Privates am Mai 19, 2008 von shadowclaw
Ich war nun zwei Tage von der Außenwelt abgeschnitten, zumindest im Internetkommunikationstechnischen Sinne. Man mag sich nun fragen, was war los? Leider weiß ich das selbst nicht so genau. Und grade das ärgert mich.
Dazu ist zu sagen, dass mein Internet über eine W-Lan Verbindung läuft, ich also einen Router kabellos „anzapfe“ um über ihn Zugang zum Internet zu bekommen. Der Router steht in meinem Fall in einem anderen Gebäude, weshalb ich mich wohl auch glücklich schätzen kann, trotzdem zumeist eine gute Verbindung zu ihm zu haben. Leider scheint dieser Router ab und an die ein oder andere Macke zu haben, denn manchmal sendet er mir einfach nichts. Die Verbindung steht zwar, doch es kommt nichts an. Die Gründe dafür sind mir schleierhaft, aber wahrscheinlich versteh ich einfach nicht genug von dieser Technik. Also wundert euch nicht, wenn einmal längere Pausen zwischen meinen Einträgen sind, es liegt vielleicht nichtmal an mir.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
P.S.: Die Mails für Frau Wettel häufen sich. Heute bekam ich eine von „Sparhandy“, warum auch immer, auch auf den Namen Wettel ausgestellt. Langsam sollte ich der Sache mal nachgehen. Aber eigentlich bin ich zu faul dazu. Und die Wahrscheinlichkeit für wirklich nervige Mails, wie Viagraempfehlungen und Penisverlängerungsversprechungen, sind bei dieser Frau(!) Wettel wohl recht unwahrscheinlich.
Edit zum P.S.: Ich korrigiere mich. Selbst Frauen bekommen Penisverlängerungsmails und Viagraempfehlungen. Frau Wettel zwar noch nicht, dafür machte mich Linephi in meinem ersten Eintrag über Frau Wettel darauf aufmerksam, dass auch Frauen solcherart Mails bekommen können. Ich hoffe, ich (oder eher Frau Wettel) bleibe davon verschont.
Veröffentlicht in Dies und Das am Mai 12, 2008 von shadowclaw
Dies soll nur ein ganz kleiner Artikel sein, den ich dazu nutzen werde, meine Lieblingscartoonserie vorzustellen. Sie nennt sich „Nicht Lustig“ und ist sowas von lustig. Viele werden sie schon kennen, für den Rest kommt jetzt ein Link. Da ist er schon.
Und als kleine Kostprobe, hier einer meiner Lieblingscartoons:
Veröffentlicht in Religion am Mai 10, 2008 von shadowclaw
Ich hab grade einen recht interessanten Artikel des Spiegels gelesen, in welchem es um das „Christival“ geht. Auf den Artikel möchte ich jetzt gar nicht weiter eingehen, den könnt ihr ja auch selbst lesen (ich find ihn echt gut!). Dennoch ist er meine Inspiration diesen Artikel zu verfassen.
Ich hab mich jetzt seit dem Beginn meines Blogs um das Thema Religion gedrückt. Man tritt einfach viel zu schnell Menschen auf die Füße. Ich möchte auch hier keinen umfassenden Artikel über meine Meinung zu Religion verfassen, das würde einfach viel zu lang werden und ich hab Hunger. Aber wenigstens etwas möchte ich jetzt schonmal loswerden, vielleicht folgt später mehr (denn das Thema ist einfach unglaublich ergiebig).
Ich bin selber Christ. Auf dem Papier. Wirklich Glauben tue ich allerdings nicht. Wenn man so will, kann man mich wohl am ehesten als Agnostiker betrachten. Ich sehe weder Beweise für noch gegen Gott, ich bin also eigentlich ein Arschloch, das sich um eine klare Meinung dazu drückt. Was mir aber auffällt ist, dass viele der Menschen, die wirklich an Gott glauben, damit ihre Individualität einfach wegzuschmeißen scheinen. Natürlich gibt es da zahllose Ausnahmen. Ich möchte jetzt eine ganz bestimmte Gattung des Christen betrachten. Den Fanatiker.
Ich glaube, wenige Christen sind wahre Fanatiker. Ich habe nichts gegen Menschen, die Trost und Zuwendung in ihrem Glauben finden. Nur sollen sie mich damit in Ruhe lassen. Sobald jemand versucht, mir seinen Glauben aufzuzwingen, er versucht mir vorzuschreiben wie ich leben soll, dann wird es mir unangenehm. Warum wird im Angesicht der Religion Toleranz so schnell zu einem Fremdwort? Plötzlich sind Buddhisten und Hindus „fehlgeleitet“, Muslime glauben ebenso an den falschen Gott. Und plötzlich versucht man zu bekehren, versucht den anderen klar zu machen, wie falsch sie doch liegen. Wie viele Kriege wurden geführt, wie viele Leben genommen, nur um „Gottes Botschaft“ zu verbreiten. Die Kreuzzüge wurden unter christlichem Banner geführt. Hört man heutzutage Präsident Bush reden, hört die lauten Jubelschreie des Publikums, wenn er Gott auch nur erwähnt, dann wird einem klar, wie gefährlich Religion eigentlich werden kann.
Ich sehe nichts falsches an solchen Grundsätzen wie „Du sollst nicht töten“. Nein wirklich, das erscheint mir plausibel und ich bin gerne bereit mich daran zu halten. Nächstenliebe ist echt eine feine Sache. Aber für diese einfachen Regeln des menschlichem Miteinanders brauche ich keine Götter. Nicht einen und auch nicht mehrere. So wird Gott zu oft nur als Ausrede benutzt, als Alibi für Dinge, die man mit normalem Menschenverstand nicht rechtfertigen könnte. Sind wir nur zu feige, selbst für das einzustehen, was wir verbrechen?
Gut, jetzt habe ich viel theoretisches geschrieben, geben wir dem Ganzen doch mal ein Gesicht. Ich hielt vor einiger Zeit einen Prospekt der Zeugen Jehovas in den Händen. Treffend würde ich es im Nachhinein mit folgenden Worten beschreiben: ARGH! Das was dort geschrieben steht kann einfach KEIN Gott wollen. Dermaßen auf die eigene Lebensform zu spucken, das Leben dermaßen zu verneinen, Toleranz dermaßen als falsch zu brandmarken, das kann doch einfach nicht Grundlage einer ganzen Glaubensrichtung sein! Da wird Homosexualität als eine Abartigkeit dargestellt, Sex als etwas unglaublich böses. Und das einzige, was sich langsam herauskristallisiert ist, dass Religion bei den Zeugen Jehovas nur mehr verstaubte Tradition zu sein scheint. Warum sollte Gott so etwas wie Sex in die Welt gesetzt haben, wenn er gar nicht will, dass wir ihn haben? Aber solche logischen Fehler werden dann mit möglichst abstrusen und doppeldeutigen Bibelstellen überspielt. Homosexualität als Krankheit. Meine Fresse! Da werden ganz normale Menschen deklassiert zu einer Lebensform, die gar nicht zur Existenz vorgesehen war. Und an so etwas soll ich glauben? Nein, danke!
Mehr will ich jetzt auch nicht dazu schreiben. Ich hab wirklich Hunger! Also, ehe ihr euch von einem höheren Wesen eure Lebensweise vorschreiben lasst, benutzt doch lieber euer eigenes Hirn.
Veröffentlicht in Privates am Mai 10, 2008 von shadowclaw
Ich hab grad ein recht altes Textdokument auf einer alten Recovery CD meines PCs gefunden (also eine selbst erstellte, damit ich auch mal formatieren konnte). Damals habe ich schon einiges, was mir im Web aufgefallen war, festgehalten und da ich jetzt einen eigenen Blog habe, ist dies die ideale Plattform, diese Dinge endlich zu verbreiten. Sind zwar schon recht alt, aber ich fand sie sehr unterhaltsam. Also dann, Kuriositäten aus dem Web, mit eigenen Kommentaren:
www.gmx.net: „Zwei Millionen Dollar (1,6 Milliarden Euro)“
- GMX simuliert den Börsencrash. Wenn ihr noch nen paar Dollar habt dann solltet ihr sie jetzt loswerden…die Wechselkurse sind grad günstig.
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ICQ: puscheliges Knuddelviech
- Wortneuschöpfung von mir kreiert…muss ich mir unbedingt angewöhnen.
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- Schmumpf. Hihi. Muss ich mir auch unbedingt angewöhnen.
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www.gmx.de: „[...] vor neuen Jahren [...]„
- Jaja, die neuen Jahre, wer kennt die nich. Zum Glück nur ein Schreibfehler ansonsten müsste man auch noch den logischen Aspekt dieses Teilsatzes berücksichtigen, wobei die Frage aufgeworfen würde, ob etwas vor neuen passieren könnte.
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?: „Er hasste alles und jeden, aber er hatte trotzdem ein gutes Herz.“
- Ich weiß leider nicht mehr genau, wo ich diesen Satz her habe, aber, dass er mir noch im Kopf herumschwirrt zeigt, dass er bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Außerdem finde ich ihn immernoch lustig.
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ICQ:
Chris:
ja also ich kann kaum abstreiten das du größer bist als ich
Chris:
bin kurz in der küche
Shadow:
Wortwitz! ^^…okay
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ICQ:
Shadow:
So scherz beiseite…wie gehts?
Chris:
ih, was isn das für ne frage
Shadow:
Ich kanns noch asozialer formulieren: Was geht?….aber um es gebildeter zu sagen: Wie is dein wertes Befinden…….genug der Erklärung? *fg*
Chris:
ne
Shadow:
Ich mags an meine Grenzen zu gehen….Wie (<—–einleitendes Fragewort das sehr oft an den Anfang einer allgemeinen Frage gestellt wird) geht (<——in diesem Fall nicht die konjungierte Form des Verbs gehen, sondern eine deutschsprachige Besonderheit die nach dem Gemütszustand fragt) es (<—–würde mans weglassen klingts bescheuert) dir (<—–drückt aus, dass die Frage an dich gerichtet ist….ja genau, an dich)?
So, mehr wollte ich jetzt auch gar nicht. Genießt die Restsonne, ich tue das jetzt auch.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit
P.S.: Ich finde, ich hab den Link auf Klopfers Seite da sehr geschickt eingebaut. GMX war es mir dagegen nicht wert, es zu verlinken.
Veröffentlicht in Politisches am Mai 9, 2008 von shadowclaw
Wieder einmal fand ich die Inspiration für einen Artikel im Höllenkühlschrank. Dieser berichtete über „Leading To War„, einen interessanten Film, der eigentlich nur aus zusammengeschnittenen Reden der US-Regierung zum Irak-Krieg besteht. Allerdings ist dieser Film für mich eindrücklicher als alle Filme, die mit Bildern der Opfer und des Krieges an sich aufwarten. Zwar sind auch diese Filme eindrücklich, doch oft habe ich den Eindruck, all das Blut soll nur Aufmerksamkeit erregen, um den Film besser verkaufen zu können. Was allerdings „Leading To War“ darstellt, verdient höchsten Respekt. Eigentlich staubtrocken ist der Film spannender als jeder Actionthriller. Was man sieht, sind Politiker, die immer und immer wieder ihre auf Spekulationen basierenden Tatsachen zum Besten geben, ihr eigenes Volk und die gesamte Welt beschwindeln und Kompromisse und Diplomatie als Schwäche tadeln. Man merkt wie sie sich in Widersprüche verhadern, wie sie ihre, wie auswendig gelernten, Phrasen zum Besten geben. DAS ist Politik. Und DAS sind die Gründe, warum der Irak-Krieg so verdammt unsinnig war. Nicht, weil im Irak alles in Ordnung gewesen wäre. Saddam Hussein war ein Diktator, wie er im Buche steht. Aber eine sich selbst als demokratisch bezeichnende Supermacht, kann es sich nicht leisten einen Krieg unter falschem Vorwand zu führen. Ist die US-Regierung nie auf die Idee gekommen, dass sie sich damit selbst ein Bein stellt? Sind sie wirklich so vermessen zu glauben, ohne die Unterstützung der Welt, welche in diesem Fall aus gutem Grund verwehrt wurde, eine angesehene Weltmacht bleiben zu können? Anscheinend. Und was erschreckend daran ist: Sie hatten Recht! Niemand hat Konsequenzen gezogen. Niemand möchte es sich mit der Großmacht verscherzen. Täglich sterben noch immer amerikanische Soldaten im Irak (wie auch in anderen Krisenregionen). Die neue Regierung funktioniert mehr schlecht als recht. Im Endeffekt ist der Nutzen des gesamten Krieges mehr als zweifelhaft und die Begründung für selbigen schlicht und einfach falsch.
Schon Sun Tzu sagte, wenn man einen Kampf nicht gewinnen kann, soll man sich zurückziehen. Einen Guerilla-Krieg kann man nicht gewinnen. Er wird weiter Leben fordern. Natürlich ist es einer der wenigen positiven Aspekte das Land von einem Diktator befreit zu haben. Doch die Amerikaner wurden weder als Befreier gefeiert, noch haben sie eine stabile Lage im Irak zu verantworten.
Alles in allem, sind mir die wahren Gründe für den Irak-Krieg weiterhin schleierhaft. Haben die Regierungsmitglieder wirklich an das geglaubt, was sie gesagt haben? Haben sie sich in ihre eigenen Fantasien verrannt? Oder war es eiskalte, politische Strategie?
Schaut den Film und überzeugt euch selbst wie Kriegstreiberei auch heute noch funktioniert. Wie erschreckend der Verlust von Menschenleben als notwendiges Opfer angesehen wird. Danach habt ihr einen guten Eindruck, wie die Welt funktioniert. Und wahrscheinlich wird sie immer so funktionieren. Die Entscheidung liegt bei uns.