Asht und die Frage, ob jeder lesen kann

Veröffentlicht in Dies und Das mit den Tags am Januar 24, 2012 von shadowclaw

Ich will gar nicht viele Worte verlieren, es gibt Menschen die darüber schon so geschrieben haben, dass ich nichts hinzuzufügen habe. Ist ganz schnuffig, dieser Fall von Realitätsverzerrung. Und wer jetzt verwirrt ist und sich informieren möchte (achtung, schamlose Werbung für andere Blogs voraus!) darf sich hier und hier informieren. Und so habe ich es in müdigkeitsbedingtem Delirium doch noch geschafft einen Blogeintrag mit viel Inhalt (und vielleicht mehr Qualität als sonst) zu schreiben (danke Ricarda und Klopfer!).

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

SOPA

Veröffentlicht in Politisches, Privates mit den Tags am Januar 20, 2012 von shadowclaw

Drei Jahre. Der letzte Eintrag ist drei Jahre her. Wow. Naja, da bin ich wieder!

Wiedereinmal gibt es einen, nein drei, gute Gründe, warum ich mich entschlossen habe, hier mal wieder etwas zu posten. Schlaflosigkeit, die Erinnerung daran irgendwann mal diesen Blog ins Leben gerufen zu haben und ein anderer Blogeintrag. Nämlich dieser hier (vielen Dank Redqueen, für die Inspiration).

SOPA, PIPA, Protect IP…das waghalsige Unterfangen das Internet unter staatliche Kontrolle zu stellen hat viele Namen. Aber Moment, es geht nichtmal um staatliche Kontrolle. Es geht darum, dass große Firmen (mit wahrscheinlich großem Einfluss auf die amerikanische Politik) kleine Firmen und Privatanbieter klein halten oder gar vom Markt verdrängen wollen. Unter dem Deckmantel von Copyright-Rechten soll hier eine Zensur betrieben werden, die es so noch nicht gegeben hat. Selbst mein Blog würde diesem Wahnsinn zum Opfer fallen können, sollte es jemals in Amerika durchgesetzt und nach Europa rübergeschwappt sein. Wirklich Angst um meinen Blog habe ich nicht, wohl aber um das, was wir das Internet zu nennen pflegen.

Wenn ihr mehr zu dem Thema wissen möchtet, schaut euch die sehr informativen Videos in den obigen Links an. Was ich hier loswerden möchte, sind meine eigenen Gedanken zu diesem Thema. Dass ich nicht unbedingt begeistert bin, mag der aufmerksame Leser schon bemerkt haben. Aber warum bin ich das nicht?

Zunächst mal ein paar Gedanken zum Copyright. Copyright ist wichtig. Wenn ich einen Text schreibe (wie diesen hier), einen Film drehe oder ein Bild zeichne, werde ich kreativ. Diese Kreativität ist schützenswert. Wenn man der geistige Vater oder die Mutter von etwas ist, möchte man, dass andere wissen, dass man diesen Text geschrieben, diesen Film gedreht, dieses Bild gezeichnet hat. Die Garantie zu haben, dass mir niemand meine geistigen Ergüsse stehlen darf, sollte ein Grundrecht des Menschen sein.
Auch ist es völlig legitim, wenn man mit dem, was man kreativ erschaffen hat, Geld verdienen möchte. Schließlich gehört es einem, man hat vielleicht viel Mühe investiert und verdient eventuell soagr seinen Lebensunterhalt mit Kreativität.
Soweit ist Copyright, meiner Meinung nach, also absolut sinnvoll.

Lächerlich wird es da, wo es nicht mehr nur um den Schutz des eigenen geistigen Eigentums geht, sondern um Macht. Das erleben wir jetzt grade in Form von Protect IP. Unter dem Vorwand des Selbstschutzes soll der amerikanischen Unterhaltungsindustrie absolute Macht über den Inhalt des Internets gegeben werden. (Solchen Machtmissbrauch gibt es übrigens auch in etwas anderer Form im deutschen Bildungssystem, wenn wissenschaftliche Verlage Publikationen nach fragwürdigen Maßstäben auswählen und zu horenden Preisen verschachern). Niemand kann mir erzählen, dass es da nur darum geht, das Copyright durchzusetzen. Denn durch das neue Gesetz wäre der Weg für Zensur geebnet. Einen Vorwand dafür eine unliebsame Seite aus der Existenz zu klagen findet sich immer und würde sich auf Grundlage von SOPA viel leichter durchsetzen lassen. Damit wäre nicht nur die Redefreiheit im Netz bedroht, sondern eben auch das, was eigentlich geschützt werden soll: die Kreativität. Und einer Indsutrie, die jedes Jahr Verlustzahlen durch Raubkopien meldet, die absolut aus der Luft gegriffen sind, traue ich nicht zu mit dieser Macht verantwortungsvoll umzugehen. (Man nimmt etwas viel eher, wenn es gratis ist, gekauft hätte man es deshalb noch lange nicht. Und warum sind auf meinen legal erworbenen DVDs minutenlange, nicht abbrechbare Warnung davor, Raupkopien zu erstellen oder zu besitzen…auf Raupkopien würde ich mir sowas nicht ansehen müssen).

Besonders die Filmindustrie hat den Aufbruch ins Internet verpasst. Und jetzt versuchen sie im Nachhinein Kontrolle über ein Medium zu erlangen, das sie anscheinend immernoch nicht ausreichend verstehen. Und das ist leider nicht nur ein Problem der Filmindustrie oder der amerikanischen Politik. Auch die deutsche Politik hat sich im Umgang mit dem Internet bisher nicht mit Ruhm bekleckert (warum fragt eigentlich nie jemand in der Regierung bei Menschen nach, die wirklich etwas davon verstehen?). Deshalb wäre zu befürchten, dass sich so etwas wie SOPA auch nach Deutschland ausbreiten könnte. Mal davon abgesehen, dass das Internet etwas internationales sein soll.

Immerhin scheint der starke Protest inzwischen Wirkung zu zeigen. Doch solltet ihr auch etwas tun wollen, obwohl ihr nicht in den USA lebt, unterstützt die Petition der Fight for the Future-Initiative. Dort könnt ihr einfach mit eurer E-Mailadresse unter dem Punkt „Not in the US?“ helfen, damit dieser Wahnsinn gar nicht erst anfängt. Wir nutzen das Internet tagtäglich und es ist aus dem modernen Leben kaum mehr wegzudenken. Schützen wir die Freiheit, die wir durch dieses Medium haben, wie wir auch unser Haus, unser Privatleben schützen würden. Denn so ein großer Schritt ist es nicht, vom einen zum anderen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

Sonata Arctica – Geschichten in Songform

Veröffentlicht in Musik am Dezember 15, 2008 von shadowclaw

Es ist mal wieder Zeit sich mit den positiven Seiten des Lebens zu beschäftigen. Und welche Seite ist positiver, als die der Musik. Somit soll dieser Beitrag wiedereinmal einer Band gewidmet sein, die es schafft, dass ich sie toll finde. Wie der Titel vermuten lässt, handelt es sich diesmal um Sonata Arctica, die vielleicht auch dem einen oder anderen ein Begriff ist. Ihre Zuordnung ins Melodic Power Metal-Universum will ich hier nur vollständigkeitshalber erwähnen. Ich hingegen schätze Sonata Arctica, wegen den Bildern, die sie in ihren Songs zu zeichnen vermögen. Jeder Song erzählt eine Geschichte, in denen man sich teils selbst wiederfindet. Es ist schwierig bei dieser Band eine Auswahl von guten Beispielen an Liedern zu geben, da jedes ein eigenes und eigenständiges Werk darstellt. Ich will es aber natürlich trotzdem versuchen.

Das erste Lied, das ich hier vorstellen möchte, ist ein Lied über Freundschaft und Liebe. Eine Geschichte über die Auwirkungen der Liebe auf die Freundschaft, über enttäuschte Gefühle, über Wehmut und Melancholie. Aber hört selbst. „Sonata Arctica – Shamandalie“:

Auch das nächste Lied, befasst sich mit enttäuschter Liebe, allerdings auf eine fast noch tragischere Weise. Alles hinter sich lassend und nur auf die eine Liebe stützend, steht man plötzlich vor dem Nichts. So ergeht es „Mary Lou“ (was praktischerweise auch der Titel des Liedes ist). Ich will hier eine Live-Version zeigen, da diese Version meiner Meinung nach mehr Gefühl transportiert, als die recht schnelle Originalvariante. Also dann. „Sonata Arctica – Mary Lou“:

Nummero drei ist ein sehr langes Lied, aber auch ein sehr schönes. Und es musste einfach mit rein, weil es mit Ausschnitten aus dem Film „Final Fantasy VII – Advent Children“ hinterlegt ist und der Film einfach großartig ist. Und imposant wie das Lied. Here goes „Sonata Arctica – White Pearl, Black Oceans“:

Ein letztes Lied möchte ich nun noch vorstellen. Abermals geht es um Liebe, Vergänglichkeit… und um die Macht der Musik, die Symphonie des Lebens. „Sonata Arctica – Gravenimage“

So, ich hoffe, ich habe es geschafft, euch eine einigermaßen gute Auswahl zu bieten und ihr konntet es genießen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Mein altes, neues Leben

Veröffentlicht in Privates, Studium am Dezember 10, 2008 von shadowclaw

Ein lieber Blogerkollege machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, dass ich lange nichts mehr geschrieben habe (kennt man ja inzwischen von mir) und dass ich vermisst werde (aww, wenn das kein Anreiz ist!). So will ich das nun nachholen. Und anfangen will ich mit dem Grund, warum so lange nichts von mir kam. Ich hab im Moment wahnsinnig viel zu tun. Das Studium ist relativ Zeitaufwendig (weil ich plötzlich Dinge auch zu Hause erledige…ICH!) und das, was ich an Freizeit habe versuche ich mit meinen Freunden zu verbringen. So, genug rausgeredet, was gibt es zu berichten, was hat mich bewegt?

Zuerst mal freut es mich festzustellen, dass die Welt noch existiert und der LHC wohl seine Wirkung verfehlte…oder nicht lang genug funktionierte. Nun liegt es also wieder an uns, die Welt langsam hinzurichten. Unspektakulär, aber nicht weniger effektiv.

Einen Beitrag dazu leistet auch das momentane Fernsehprogramm. Leider muss ich zugeben, dass ich „Das Supertalent“ teilweise verfolgt habe, vor allem, wegen dem großartigen Kontakjongleur. Wenn alle Castingformate eine solche Vielfalt bieten würden…nun ja, dann würde ich auch nicht mehr davon sehen. Trotzdem muss man anmerken, dass nicht alles schlecht war, was im Fernsehen kam. 14.000.000€ (oder mehr?) wurden für Kinder gesammelt und Filme wie „Good Will Hunting“ und „Das Experiment“ erfreuten meine Augen. Viel mehr wars dann allerdings auch wieder nicht. Aber mehr als man oft gewohnt war und ist.

Zum Fernsehen komm ich im Moment aber sowieso eher selten. Dafür ist, wie schon erwähnt, mein Studium verantwortlich. Und hier muss ich einmal mehr Kritik anbringen. Grade erst aus dem wunderbaren Zentralabitur entkommen, muss ich mich nun wieder mit einem standartisierten Bildungssystem rumärgern, dem Bachelor-Studium. Globalisierung hin oder her, ich will ein Diplom! Und mehr Freiheit mein Studium zu gestalten! Wie soll ich mich zu einem eigenständigen Individuum entwickeln, wenn ich ständig nur vorgekaute Vorgaben entgegengeworfen bekomme? Pflichtmodule, okay. Aber ich darf nichtmal so lange in der Uni bleiben, wie ich mag (und finanzieren kann), sondern muss mein Studium in einer bestimmten Zeit abschließen. Was ich machen darf und kann, wird mit vorpräsentiert. Aber anscheinend sollen wir nicht mehr individuell handeln. Wir sollen funktionieren. Und bisher ist es das, was mich am Studium stört. Ansonsten kann ich kaum klagen. Es gibt niemanden unter meinen Mitstudenten, den ich absolut nicht leiden könnte, meine Professoren und Dozenten unterrichten von mittelmäßig bis hervorragend und der Stoff ist interessant. Trotzdem, der Haken bleibt. Mal schaun, was sich da noch so tut.

So, jetzt ist es schon relativ spät, ich hab Morgen Uni (uiuiui) und ich verabschiede mich jetzt wohl mal ins Bett. Gute Nacht allerseits!

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Zu viel Alkohol?

Veröffentlicht in Privates am Oktober 8, 2008 von shadowclaw

Ich habe grade mal nachgeschaut, mit welchen Suchbegriffen Menschen auf meinen Blog geraten sind. Was ich dabei herausfand erstaunte mich nicht nur, es erschütterte mich. Suchbegriff 1 war noch sehr harmlos. „komplettlösung hard bei zak 2″. Ist okay, hab ich doch einen Artikel über diese grandiose Spiel verfasst (wenn auch keine Komplettlösung). Zweiteren hab ich jetzt sogar wieder vergessen, so wenig hat er Eindruck auf mich gemacht. Schlimm war Nummer 3: „betrunkenen frauen“. Betrunkenen Frauen?!? Nicht nur die Grammatik ergötzt sich an der menschlichen Dehnbarkeit (und Entstellbarkeit) seines Wortschatzes, nein, schlimmer ist, das jenes Individuum (das womöglich nur eine Hand zum Tippen frei hatte, was wenigstens den Fehler erklären würde, es aber nicht weniger unangenehm macht) sich damit auf meinen Blog verirrt hat. Wie? Wie nur, wie kommt es, dass dieser Suchbegriff auf meine ganz eigene Seite verweist? Ich erinnere mich nicht jemals betrunkene Frauen auch nur erwähnt zu haben. Auch erotisches oder pornographisches hat bisher in diesem Blog noch nicht Einzug gehalten (und da könnte ich mir schöneres vorstellen, als betrunkene Frauen), also wie kommt dieses Missverständis meiner schreiberischen Absichten zu Stande? Wiedereinmal habe ich keine Antwort, aber konnte es mir wenigstens von der Seele schreiben. Ob es etwas nützt ist allerdings zweifelhaft, denn auch Frau Wettel existiert noch immer (oder auch nicht, ich bekomme jedenfalls ihre Mails).

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Kleiner und kleinlauter Nachtrag: Ich habe doch schonmal betrunkene Frauen erwähnt und zwar hier. Aber das ist noch lange keine Ausrede für dieses infame Suchwort…denk ich *hust*

Um diese Zeit schreibst du noch einen Blogeintrag?

Veröffentlicht in Dies und Das, Privates am September 11, 2008 von shadowclaw

Jap

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Morgen ist mal wieder Weltuntergang

Veröffentlicht in Dies und Das am September 9, 2008 von shadowclaw

Wieder einmal soll die Welt untergehen. Wann? Schon Morgen. Diesmal ist allerdings kein Prophet aus grauer Vorzeit für diese Aussage verantwortlich. Nein, dieses Mal ist es brandaktuell.

Morgen soll nämlich der Teilchenbeschleuniger „Large Hadron Collider“ (LHC) in Betrieb genommen werden. In Genf im Forschungsinstitut Cern soll Morgen also der Anfang vom Ende sein. „Wie das?“, mag man sich nun fragen. Nun im LHC werden Protonen (winzige Teilchen) fast auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann zum Zusammenstoß gebracht. Damit will man den Urknall, den Anfang unseres Universums simulieren und besser verstehen lernen. Fragt mich nicht nach den Details (in Physik bin ich durchgefallen, wenn ihr euch erinnert), jedenfalls kann es beim Zusammenstoß passieren, dass ein schwarzes Loch entsteht. Schwarze Löcher sind ja nun nicht gerade erfreulich. Im Weltall sind dies riesige Gebilde aus…nun ja…nichts außer Gravitation, die alles in näherer Umgebung (nähere Umgebung ist im Weltall relativ) verschlucken. Erzeugt werden diese oftmals, wenn ein Himmelskörper das Zeitliche segnet und in einer Supernova vergeht. Sowas auf der Erde wäre natürlich ein bisschen apokaliptisch. Nun ist es aber so, dass die evtl. erzeugten Schwarzen Löcher in Cern mikroskopische Ausmaße haben würden und sofort zerstrahlen (das mit dem Zerstrahlen habe ich so von einem Physiker aus Cern übernommen, ich habe keine Ahnung, wie genau das Ganze von statten geht), sie seien damit also völlig ungefährlich. Überhaupt würden tagtäglich Teilchen mit solcher Geschwindigkeit aufeinandertreffen, wenn die Erde kosmischer Strahlung ausgesetzt ist. Soviel hatte selbst ich in Physik mitbekommen. Ich halte Cern also für ungefährlich und eine tolle Sache, hilft es doch, die Entstehung unseres Planeten besser nachzuvollziehen. Allerdings sind einige Wissenschaftler anderer Meinung. Sie sehen eine Gefahr in den Experimenten mit dem Teilchenbeschleuniger. Eine (für mich) wenig überzeugende Aussage eines Gegners, spricht von einem Mini-Schwarzen-Loch, das sich in der Erde „einnistet“ und dort alles langsam auffrisst, wobei es größer wird, mehr frisst, größer wird usw. Meiner Meinung nach, dürfte die Erde schon jetzt nicht mehr existieren, sollte dies der Fall sein, werden wir doch jeden Tag von Strahlung (und damit Teilchen) aus dem Weltall bombardiert. Und wenn man Licht als Teilchen betrachtet (ob man das kann, darüber streitet man sich), sind diese Teilchen eben noch schneller als die in Cern.

Wer sich dafür interessiert: Hier ist der Artikel, der mich zu diesem Artikel mitinspirierte und aus dem ich viele meiner Informationen gezogen habe. Der Rest kommt aus anderen Quellen und aus meinem eigenen Physikwissen. Das mag zwar spärlich sein, jedoch habe ich wenigstens ein bisschen was, aus meinen Schul- (und Physik-)zeiten behalten.

Nun ja, Morgen oder in ein paar Jahren, werden wir feststellen, ob wir den größten Fehler in der Geschichte der Menschheit begehen, oder wiedermal nur Opfer einer Weltuntergangshysterie wurden (mein PC hat den Übergang ins Jahr 2000 prima geschafft, möchte ich dabei anmerken).

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Seether – Brodelnde Gefühle

Veröffentlicht in Musik, Videos am August 23, 2008 von shadowclaw

Mir fiel gerade auf, ich habe noch gar keine Musik-Kategorie. Ihr seid also noch gar nicht aufgeklärt, was ich so für Musik mag (bis auf Bodo Wartke, der in meiner Playlist eigentlich eher eine Randgruppe darstellt und sich nur aufgrund seiner genialen Texte und dem wunderbaren Klavierspiel qualifizierte). Natürlich höre ich nicht nur in der Klammer benannten Künstler und auch nicht ausschließlich Musik von alten Lucas-Arts Adventures (obwohl die Musik grandios ist!). Nein, meine Interessen liegen mehr im Rock, Hardrock, ja, teils sogar im Metal Bereich. Zwar bin ich sehr tolerant, was Musik betrifft und es gibt vieles, was mir einfach so, ganz genreunabhängig, gefällt, aber ich hege eine Leidenschaft für Gitarren und für intelligente, gerne auch von Melancholie und Emotionen durchtränkte, Songtexte, die auch gerne die Abgründe des menschlichen Daseins aufzeigen können (man weiß ja schließlich, der Mensch ist auch nur ein Tier und nichtmal ein zivilisiertes). Und das kann eine Band besonders gut: Seether. Ein bisschen Nirvana, ein bisschen Staind, ein bisschen Nickelback und ganz viel Emotionen. Hass, Trauer, Einsamkeit, Wut, Angst, Verlogenheit, all die Gefühle und Eigenschaften, die ein Mensch zu meiden versucht, werden in teils ruhigen, teils aufbrausenden Klängen und Texten verpackt. Vier dieser Lieder möchte ich euch heute vorstellen, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt. Mein Musikgeschmack fächert sich zwar noch sehr viel weiter auf, heute soll aber eben diese Facette und diese großartige Band beleuchtet werden. Viel Spaß.

Das erste Video ist vielleicht noch eines der populäreren. Es beschäftigt sich mit dem Individuum, den Fehlern der Gesellschaft, der Bedeutung von Freiheit und unseren Gedanken, die wir niemals preisgeben würden und die man uns vielleicht nichtmal zutrauen würde. So meine eigene Deutung (kurz gefasst), aber urteilt selbst. „Seether – Fine Again“:

Über Nummer zwei scheiden sich die Geister. Die eine Seite sagt, es wäre ein Rachesong für Amy Lees (die Sängerin von Evanescence) „Call me when you’re sober“. Hintergrund: Der Sänger von Seether, Shaun Morgan und Amy Lee waren vor langer Zeit ein Paar, bis Shaun seinen jüngeren Bruder (ich hoffe, ich vertu mich da jetzt nicht…auf jeden Fall jemanden der ihm sehr nahe stand) verlor, sich in den Alkohol flüchtete und in die Entziehungsklinik kam. Amy schrieb daraufhin „Call me when you’re sober“. Dafür, dass „Fake it“ ein Revengesong ist, spricht zum Beispiel die Aussprache des Wortes „Wooaahh“ (hört mal genau hin). Ich finde allerdings die andere Erklärung sympathischer und bin deshalb auch gewillt ihr mehr glauben zu schenken. Diese ist folgende: Das Lied handelt von der Verlogenheit Hollywoods, von der Scheinwelt, die man um sich herum aufbaut. Dafür spricht auch das Video selbst. Alles in allem, kann man beide Meinungen vertreten, sie passen beide auf dieses Lied. „Seether – Fake it“:

Nummero Drei hatte er einst zusammen mit Amy Lee aufgenommen, mir persönlich gefällt diese Live Version ohne sie aber besser. Ich hab nichts gegen Evanescence, aber ich muss bei dem Lied nicht dauernd an diese krisenbehaftete Beziehung erinnert werden. Dafür ist das Lied einfach zu gut. „Seether – Broken“:

Das Letzte Video, drückt eben diesen Schmerz, diese unbändige Wut aus, wenn man verlassen, verletzt worden ist. Dieses Viedo ist eines derjenigen, die erschreckend ehrlich schildern, was dann in einem vorgehen kann. „Seether – Needles“

So, ich bin sicher, Seether ist nicht jedermanns Geschmack, aber für mich eine großartige Band. Sicher werde ich demnächst auch noch andere meiner Lieblingsbands vorstellen, die sich teils wirklich sehr von Seether unterscheiden. Also vielleicht werdet ihr da noch etwas finden, das euch gefallen könnte, solltet ihr es in Seether nicht gefunden haben.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

The Shadow is back

Veröffentlicht in Privates am August 22, 2008 von shadowclaw

Vor langer, langer Zeit entschloss sich der junge Protagonist, einen großen Schritt zu tun. Er wollte einen Blog betreiben, ihn hegen und pflegen und nie allein lassen. Doch er brach seinen Vorsatz, hatte sein Leben doch einige rapide Umbrüche für ihn zu bieten. Vergessen hatte er seinen Blog aber nicht. Und nun, Monate später, hat er endlich wieder den Weg dahin zurück gefunden. Die Welt ist schön!

Ich bin wieder da. Von einem neuen PC aus. In einen neuen Lebensabschnitt hinein versetzt. Denn bald werde ich nicht mehr Schüler respektive Arbeitsloser sein, sondern Student. Student der Soziologie. Mal schaun wies wird.

Ich entschuldige mich für die lange Zeit, in der ich keinen Beitrag geschrieben, kein Kommentar gelesen (ich vermisse übrigens die ganzen „Wo bist du Shadow? Ich kann nicht ohne deine Artikel leben“-Kommentare) und keine Neuigkeiten preisgegeben habe. Ich bin ein schlechter Blogger. Asche und Schande über mein Haupt. Ich kann nicht garantieren, ob ich in zukunft regelmäßig dazu kommen werde, Artikel zu schreiben, doch ich werde es versuchen und eines ist sicher. Der Schatten zieht wieder durchs Internet.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

Abi und Haare

Veröffentlicht in Privates, Schule am Juni 19, 2008 von shadowclaw

Mit der wohl unkreativsten Überschrift in der Geschichte des Bloggens, möchte ich nun diesen Artikel einleiten. Und worum wird es wohl gehen? Genau! Um das Abi und um meine Haare. Wer jetzt denkt: „Abi okay, das ist ja noch relativ interessant und man kann sogar etwas Gesellschaftskritisches draus machen, wenn man möchte, aber was interessieren mich dir Haare von diesem Freak?“ Auf diese Frage möchte ich später noch zurückkommen, jetzt aber erstmal: Ich hab mein Abi!

Gestern war es soweit. Eng gedrängt stand mein gesamter Jahrgang in einem kleinen Trakt unseres Schulgebäudes und wartete auf die Verkündung unserer Ergebnisse. Schweiß und Anspannung lagen in der Luft. Plötzlich tauchte neben mir meine Tutorin mit einem mitleidigen Gesichtsausdruck auf und ein besorgtes „Jasper“ drang an mein Ohr. Scheiße, ich hab die Geschichtsklausur versaut. Ich hab alle Klausurenversaut. Ich hab mein Abi versaut! So ging es mir durch den Kopf. „Wie spricht man deinen Nachnamen eigentlich aus? Ich muss dich ja bei der Abizeugnisverleiung aufrufen.“ Ich hätte sie in diesem Moment am liebsten geküsst…oder geschlagen. Mir erst so einen verdammten Schrecken einzujagen. Aber ich beschränkte mich auf ein Lächeln und belehrte sie über die Aussprache. Für mich wars ab da praktisch gegessen. Ich bekam auch bald darauf meine schriftliche Bestätigung, dass ich wirklich mein Abi habe. Insgesamt war gestern also ein sehr erfolgreicher Tag für mich und so manch anderen und ich möchte nun auch hier meine Freude zum Ausdruck bringen: JAH! Du kannst mich Oberstufe! Du kannst mich Physik! Du kannst mich Mathe! Ich bin euch los! Für immer! Muahahahahahaha! … so

Doch das war nicht alles, was am gestrigen Tage passierte und sich für mich veränderte. Viele werden es vielleicht gar nicht wissen, aber ich hatte ziemlich lange Haare. Zum Zopf gebunden konnte ich sie mir einmal um den Hals wickeln (ich weiß jetzt nicht so genau, wie ich die Länge anders beschreiben soll…so kurz unterm Schulterblatt waren sie). Nun haben mich diese Haare zwar sehr stolz gemacht, aber sie hatten zwei große Nachteile: Ich habe ewig zum Waschen selbiger gebraucht, sie waren andauernd im Weg (denn man bekommt niemals ALLE Haare in einen Zopf…ich jedenfalls nicht) und ich habe von Natur aus dünne Haare. Das hat also dazu geführt, dass ich nun eine, wie ich finde, recht gelungene Kurzhaarfrisur trage. Etwas daran gewöhnen muss ich mich zwar noch, aber alles in allem bin ich ganz zufrieden.

Soweit die Veränderungen, die so bei mir Einzug gehalten haben. Wer sich wundert, warum ich nichts über die EM schreibe: Es gibt massenhaft bessere Informations- und Meinungsquellen als meine Wenigkeit zu diesem Thema. Also wird da wohl auch hier nicht viel kommen. Ich hoffe, ich konnte trotzdem ein wenig unterhalten und verabschiede mich mit einer Verbeugung in die Küche. Hunger.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit

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